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Rasen vertikutieren - Wie sie es es richtig machen!

Warum sollte man seinen Rasen vertikutieren?

Selbst, wenn man nach jedem Mähen den Rasen gründlich harkt, bleiben doch Schnittgutreste und abgestorbene Gräser zurück. Im Laufe der Zeit bilden sie zusammen mit Moosen und anderen flach wachsenden Unkräutern eine Filzschicht. Die im Boden befindlichen Mikroorganismen, können die organische Substanz nicht rasch genug abbauen: es entsteht eine Filzschicht. Baut sich diese Filzschicht kontinuierlich auf, bildet diese eine Sperrschicht. Die Versorgung der Gräser mit Luft, Wasser und Nährstoffen werden blockiert. 
Die Folge: Die Wurzeln verflachen, die Widerstandsfähigkeit der Gräser nimmt rapide ab und die Anfälligkeiten für Rasenkrankheiten steigt.

Wann soll man vertikutieren?

Die günstigsten Zeitpunkte für das Vertikutieren sind der Vegetationsbeginn im Frühjahr und der frühe Herbst. 
Im Frühjhar wird somit abgestorbenes Pflanzenmaterial entfernt.
Im Herbst sollte nach dem Vertikutieren noch mindestens 4 Wochen Wachstum sein, um die entstandenen Lücken und Schäden auszuwachsen.

Herrscht eine große Trockenheit, wie im Sommer 2019, darf ohne Beregnungsmöglichkeit wegen zu großer Narbenschäden nicht vertikutiert werden.

Richtig vertikutieren

Fachlich formuliert versteht man unter Vertikutieren das mechanische Beseitigen zu starker Filzauflagen durch senkrecht schneidende Werkzeuge/Messer. Sie arbeiten den Filz bis ca. 3 mm Teife aus der Narbe heraus. Es ist wichtig, dass der Vertikutierer nur die Bodenoberfläche anritzt und nicht zu tief einschneidet. 1 Zentimeter ist viel zu tief.

So wird verfilzter Rasen richtig entfernt:

  • Rasen mit tiefster Mähereinstellung zurückschneiden
  • Anschließend die gesamte Fläche gründlich vertikutieren und das Vertikutiergut aufnehmen
  • Kahlstellen innerhalb der Rasennarbe mit geeignetem Saatgut nachsäen.
  • Gesamte Rasenfläche, zur Stärkung der Gräser, mit einem Rasen-Langzeitdünger versorgen