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Rasen nachsähen / Nachsaat

Die Rasenfläche ist durch Krankheiten oder mangelnde Pflege unansehnlich und löchrig geworden. Wenn es eher kleine, handtellergroße, Lücken sind, kann partiell nachgesät werden.

Sind allerdings große Flächen betroffen, hilft nur noch eine Komplettsanierung. Viele Gartenfreunde scheuen sich davor, weil sie glauben, ohne aufwändige Umgrabungen ist dies nicht möglich.

In der Regel ist es aber nicht der Fall. Für eine erfolgreiche Rasensanierung müssen nur ein paar - aber wichtige - Dinge beachtet werden:

 

  • genaues Einhalten der Arbeitsschritte
  • die beste Rasenmischung, die es auf dem Markt gibt, verwenden
  • richtige Nährstoffe
  • ausreichend Wasser

Arbeitsschritte

  1. Tief mähen: den alten Rasenbestand so tief wie möglich mähen und das Mähgut restlos entfernen

  2. Vertikutieren: gründlich mehrmals in Längs-und Querrichtung vertikutieren. Je gründlicher desto besser!! So hat das Saatgut die Möglichkeit Bodenkontakt zu bekommen und sich zu entwickeln

  3. Boden einebnen: bei Bodenwellen sandigen Oberboden aufbringen und bei Bodenerhebungen Erde abtragen

  4. Säen: ein sehr gutes und qualtitativ hochwertiges Rasensaatgut ausbringen

  5. Düngen: direkt im Anschluss wird ein phopshorbetonter Starterdünger ausgebracht. Phosphor fördert das Wurzelwachstum, die anderen Nährstoffe Stickstoff und Kalium sind genau auf einen jungen Rasen abgestimmt

  6. Abdecken: das Saatgut braucht guten Bodenkontakt! Bei einer Rasensanierung bleiben immer noch Rasenreste zurück, an denen das Saatgut hängenbleibt. Der Bodenkontakt ist an diesen Stellen schwierig. Dafür bringt man maximal 0.5 cm Torf oder ein anderes ungedüngtes Substrat (Torfersatzsstoffe) auf und verteilt es mit dem Rechen gleichmäßig.
    Torf ist ein guter Anzeiger (hell) wenn er trocken ist und wieder gewässert werden muss. Zudem wird das ausgebrachte Saatgut vor Vogelfraß und Austrocknung geschützt

  7. Wässern: der vielleicht wichtigste Arbeitsschritt. Sie können das allerbeste Saagut verwenden. Wenn Sie nicht ausreichend!! wässern, vertrocknet das Saatgut oder die gerade gekeimten Pflänzchen. In den ersten Wochen ist das Wurzelsystem der Keimlinge noch nicht entwickelt. Die oberste Bodenschicht muss stets feucht gehalten werden. Nur so ist gewährleistet, dass die empfindlichen und feinen Rasenkeimlinge nicht austrocknen

    Praktisch bedeutet es: 4 - 5 täglich ca. 8-10 Minuten bei trockener Witterung

  8. Weitere Pflege: wenn man sich die viele Arbeit nun gemacht hat, sollte die weitere Pflege über die nächsten Wochen, Monate und Jahre nicht mehr vernachlässigt werden. Ein Rasen muss regelmäßig gemäht werden (so haben Unkräuter kaum eine Chance), ausreichend mit Nährstoffen (passend zur Jahreszeit) versorgt werden und ausreichend gewässert werden (je nach Witterung).
    Nur so kann man wirklich einen dichten, grünen und gesunden Rasen bekommen. 
    Auf Profirasen (Golfplätze, Fußballrasen besonders (Ligen) wird ein noch viel größerer Aufwand betrieben um D E N perfekten Rasen zu haben