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Rasen mulchen - So mähen Sie Rasen ohne Fangkorb

Unterschied Rasen mähen - Rasen mulchen

Der Unterschied zum Rasen mähen ist, dass das Schnittgut nicht im Fangkorb gesammelt wird. Mulchmäher häckseln das Schnittgut klein und es bleibt auf der Rasenfläche liegen. Die Nährstoffe, die im Schnittgut enthalten sind, werden durch Mikroorganismen, die im Boden vorhanden sind, mineralisiert und den Rasenpflanzen so wieder zugeführt. Dieses Kreislaufsystem spart die eine oder andere Düngung. Allerdings ist eine vollständige Nährstoffversorgung nicht gewährleistet. Es fehlen die Startdüngung im Frühjahr und die Herbstdüngung mit jeweils speziell abgestimmten Nährstoffen.
Ein Vorteil des Mulchens ist, dass die dünne Schicht, die auf dem Rasen verbleibt, die Verdunstung senkt. In Hitzeperioden ist der Rasen so besser geschützt.

Was ist besser? Rasenmähen oder mulchen?

Diese Frage kann man nicht generell beantworten. Eine wichtige Rolle spielt dabei die Bodenart. Handelt es sich um sandige Böden, ist die Aktivität der Mikroorganismen im Boden oft nur schwach, so dass das Schnittgut nur sehr langsam umgesetzt wird. Hier sollte das Rasenschnittgut unbedingt aufgenommen werden, um einer Verfilzung der Rasennarbe vorzubeugen. Auch sehr lehmige Böden sind eher ungeeignet, da sie schwer durchlässig sind.

Hat man aber einen Boden der normale Bedingungen aufweist, kann man mit einem geeigneten Mulchmäher den Rasen mähen. Mit einem normalen Rasenmäher funktioniert es nicht. Das Schnittgut muss sehr klein gehäckselt werden, was ein Standardrasenmäher nicht leisten kann. Er schneidet nur ab und zerkleinert nicht.