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Rasenpflege - Tipps für das Frühjahr

Lesen Sie wie die Rasenprofis die Rasenflächen wieder in ein frisches Grün verwandeln

Tipp 1 vom Profi:
Bei beginnender Vegetation kann gedüngt werden. Hier kann ein normaler Rasen - Langzeitdünger  wie z.B. der Olympia Plus oder der Basic NPK verwendet werden. Diese Dünger haben eine ausgewogene Nährstoffverteilung, so dass die ausgehungerten und gestressten Gräser wieder in das richtige Wachstum kommen.
Auch ein Starterdünger, wie z.B. Basic Start, kann für die erste Düngung im Jahr verwendet werden. Gerade bei stark gestressten oder von Krankheiten befallenen Rasenflächen sorgt der im Dünger enthaltene Phosphor für ein schnelleres Schließen der Grasnarbe und ein besseres Wurzelwachstum.
Nach Eintreten der Düngerwirkung (ca. 8-10 Tage) kann der Rasen regelmäßig gemäht werden. Durch den regelmäßigen Schnitt wird der Rasen dicht und belastbar.

Tipp 2 vom Profi:
Schärfen Sie die Mähermesser vor dem ersten Schnitt und achten Sie die ganze Wachstumsperiode auf scharfe, grat- und kantenfreie Messer. Auf zerfaserten Gräserspitzen etablieren sich besonders gerne pilzliche Erreger.
Die Schnitthöhe sollte nicht tiefer als 3,5 cm und nicht höher als 5 cm liegen. Im Schatten sind 4,5 cm ideal.
Behalten Sie die Schnitthöhe das ganze Jahr über bei. Schneiden Sie den Rasen bei mehr als 8 cm Wuchshöhe schrittweise tiefer.

Tipp 3 vom Profi:
Lassen Sie sich nicht zu früh von den Geräuschen des Vertikutierers aus der Nachbarschaft inspirieren. Der Rasen sollte erst einmal wieder richtig wachsen. Die Fläche sollte erst nach dem zweiten bis dritten Schnitt vertikutiert werden. Erst dann können die Gräser den Stress des Vertikutierens eher tolerieren und Lücken werden sich  schneller schließen.

Tipp 4 vom Profi:

Nachsaaten oder Neueinsaaten können erst ab Ende April / Anfang Mai durchgeführt werden. Die Nächte können hier und da doch noch empfindlich kalt werden und den kleinen empfindlichen Keimlingen schaden. Die Bodentemperaturen müssen durchgehend, also auch nachts, eine Mindesttemperatur von ca. 10-12 °C aufweisen.
Als Faustregel gilt: Nur Lücken, die größer als eine Handfläche sind, müssen nachgesät werden. Kleinere Lücken schließen sich durch regelmäßiges Düngen und Mähen von selbst.
Für Nachsaaten sind unsere Kleingebinde und die Regenerationsmischungen bestens geeignet.

Tipp 5 vom Profi:
Zeigt auch Ihr Rasen abgestorbene braune Gräser mit einem evtl.weißen Geflecht auf den Gräserspitzen? Dann hat Ihr Rasen einen Schneeschimmelbefall. Der lateinische Name lautet Microdochium nivale. Nach langen Wintern tritt dieser pilzliche Erreger besonders oft in Erscheinung. In der Regel ist die Pilzerkrankung nicht so aggressiv, dass auch die Wurzeln der Gräser geschädigt werden. Eine Nachsaat ist meistens nicht erforderlich. Entfernen Sie die abgestorbenen Gräser mit einer Harke. Erst wenn alle braunen Gräser entfernt sind, kann vertikutiert werden. Andernfalls werden die Erreger des Schneeschimmels über den Vertikutierer auf die gesunden Rasengräser übertragen. Reinigen Sie anschließend Mäher und Vertikutierer gründlich.

Noch Fragen? Dann rufen Sie an: 02747 9168 191

Das EUROGREEN Team wünscht Ihnen einen wunderschönen Frühling mit einem tollen Rasen. Denn: Rasen ist unsere Leidenschaft.