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Rasen beregnen - aber richtig

Achten Sie bei der Beregnung des Rasens auf Faktoren wie Witterung, Lage und Bodenbeschaffenheit

Grundsätzlich ist der Wasserbedarf einer Rasenfläche abhängig von der Bodenbeschaffenheit (feuchter Lehmboden oder wasserdurchlässiger Sandboden), der Witterung und der Lage (Schatten, Hanglage). Aber spätestens wenn Ihr Rasen seine leuchtend grüne Farbe verloren hat und die Gräser sich nach Betreten des Rasens 30 Minuten später immer noch nicht wieder aufgerichtet haben, wird es Zeit zu beregnen.

Wann wird beregnet?

Der beste Zeitpunkt einen Rasen zu wässern, sind die frühen Morgenstunden. Die Sonne hat die Luft noch nicht erwärmt, die Verdunstung ist gering. Auch ist morgens der Wind gering, so dass Wasser nicht "verweht" wird. Lässt der Zeitplan eine Beregnung nur zu anderen Tageszeiten zu, ist es kein großes Problem. Die weit verbreitete Meinung "Mittags nicht beregen" gehört zu den Rasenmythen. Wässern in der Mittagszeit fügt dem Rasen keinen Schaden zu, da auf den Gräsern nur feine Wassertropfen haften können und somit kein Brennglaseffekt entsteht.
 

Erwachsene Rasenfläche

Grundsätzlich gilt für einen erwachsenen Rasenbestand lieber etwas seltener, dafür aber lang und ausgiebig zu beregnen. Der Boden sollte bis zu einer Tiefe von ca. 10 cm gut gewässert sein. Wird nur die obere Bodenschicht beregnet, werden die Wurzeln der Gräser nicht dazu angeregt in die Tiefe zu wachsen. Eine Rasenfläche mit nur kurzen Wurzeln ist auf lange Sicht hin anfälliger für Krankheiten und kann kurzfristige Trockenperioden nur schlecht überstehen. Zu viel Wässern ist allerdings auch schädlich für das Gras. Sobald sich Pfützen bilden, ist es ein Zeichen von Staunässe. Die Wurzeln können faulen und absterben, weil sie keine Luft mehr bekommen. Die Eindringtiefe der Wassergabe überprüft man am einfachsten mit einem Spaten.

Neu eingesäter Rasen

Handelt es sich allerdings um neu eingesäten Rasen muss besondere Sorgfalt an den Tag gelegt werden. Grundsätzlich gilt häufig und dafür kürzer zu beregnen. Das Saatgut muss gut durchfeuchtet sein, damit es keimt. Sobald die ersten kleinen Keimlinge erscheinen, muss der Boden immer leicht feucht gehalten werden. Also oft wässern, dafür aber nicht so lange, denn noch haben die kleinen Keimlinge keine tiefen Wurzeln. Die zarten kleinen Gräser dürfen niemals austrocknen, sie sterben sonst ab. Hier geschehen die häufigsten Anwenderfehler.

Welcher Regner ist geeignet?

Die Frage mit welchem Gerät der Rasen beregnet werden soll, hängt natürlich von der Größe und der Form einer Rasenfläche ab. Auf Profirasenflächen, die immer frisch und gesund sein müssen, sind oft versenkbare Regner verbaut, die eine häufige Bewässerung garantieren.
Für den Hausgarten ist eine Bewässerung mit einer Gießkanne oder einem Schlauch mit Brausekopf versehen oft ein mühsames und zeitraubendes Unterfangen, das auch wenig Erfolg bringt. Diese Methode sollte nur bei Kleinstflächen angewendet werden. Für den Durchschnitts-Hausrasengröße von ca. 200 qm eignen sich die im Handel erhältlichen Regner, die eigenständig und gleichmäßig das Wasser verteilen.