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Kann man im Herbst noch Rasen anlegen oder nachsäen?

Eine Nach- oder Neueinsaat im Frühherbst gelingt oft besser als im Frühjahr. Je nach Wetterlage führt man sie Ende August bis Mitte Oktober durch. Der Boden ist durch die Sommersonne noch gut erwärmt und gibt nachts ausreichend Temperaturen an die Saat ab. In einem warmen Boden wachsen die Keimlinge schneller und man erhält schnell eine schöne und grüne Rasenfläche. Frühjahrsansaaten dauern oft viel länger, da Boden und Luft oft noch recht kühl sind.

Was müssen Sie beachten?

Die keimende Saat

Ein Fehler, der leider immer wieder gemacht wird, ist unzureichendes Wässern, nachdem das Saatgut ausgebracht wurde.
Hat es einmal gekeimt, ist es wichtig den Boden und die zarten Keimlinge feucht zu halten. Bereits ab August legt sich abends eine leichte Feuchtigkeit über die Flächen und am Morgen hängen die Tautropfen an den Gräsern. Das hilft enorm die Ansaaten feucht zu halten. Sollte über Tag die Sonne ausreichend scheinen, muss zwischendurch immer wieder leicht gewässert werden. Der Boden muss zwingend feucht bleiben.
Einmal vertrocknetes Saatgut ist nicht wiederzubeleben.

Anschubhilfe

Startdüngung

Wenn Sie zusätzlich mit dem Saatgut noch einen Starterdünger ausbringen, entwickeln sich die jungen Pflanzen schneller. Der Starterdünger ist ein Langzeitdünger und hat einen hohen Phosphorgehalt. Phosphor fördert eine rasche und tiefreichende kräftige Bewurzelung. Durch die kontrollierte Freisetzung des umhüllten Langzeitstickstoffs besteht keine Verbrennungsgefahr im empfindlichen Keim- und Auflaufstadium.
So bekommen Sie schnell eine schöne und dichtgrüne Rasenfläche.
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