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Ist das Mulchen von Rasenflächen empfehlenswert?

Was ist eigentlich Rasen mulchen genau?

Um es etwas salopp zu formulieren: Rasenschnittgut nicht fangen, sondern liegen lassen.
Was sich verführerisch anhört, kann aber erhebliche Nachteile mit sich bringen, wenn man es nicht richtig macht.

Hier wird häufig gemulcht

Auf extensiv genutzten Flächen (Böschungen, Straßenränder) deren Aussehen weitgehend unwichtig ist, wird in der Regel gemulcht.

Vorteile von Mulchen

  • kein Auffangen des Schnittgutes und damit Zeitersparnis
  • keine Entsorgung des angefallenen Schnittgutes
  • liegengebliebenes Schnittgut führt dem Rasen in geringen Nahrung (Stickstoff) zu

Nachteile von Mulchen

  • Es muss mindestens 2 - 3 mal pro Woche gemäht werden
  • Der Standard - Rasenmäher kann nicht mulchen, es muss ein Mulchmäher verwendet werden
  • Die Grasabschnitte müssen winzig klein sein
  • Rasen-Mulch bedeckt die Grasnarbe und kann zu einem Licht- und Luftentzug führen
  • Mulchen ist nur bei langanhaltend trockener Witterung sinnvoll
  • Bei nassen Gräsern (auch durch Tau) führt Mulchen zu Klumpenbildung auf dem Rasen, sowie Fäulnis- und Krankheitsbildung
  • Mulchen allein genügt nicht zur Nährstoffversorgung des Rasens
  • Mulchen kann die Rasenfilzbildung fördern (verstärktes Auftreten von Pilzkrankheiten)
  • Vertikutieren kann dann häufiger erforderlich sein

 

Auch, wenn die Nachteile überwiegen, Mulchen ist ein feine Sache, wenn man alles richtig macht. Für den Gartenbesitzer bedeutet es, Vor- und Nachteile genau abzuwägen.